Archiv der Kategorie 'hier lang bitte!'

DON‘T BELIEVE THE HYPE – Es ist noch nicht zu spät!

Weil ich den b&n-space nie check, hab ich dieses Jahr das Don‘t believe the hype Festival völlig vergessen. Wie immer rumst und dengelt es am Gründonnerstag ganz unheilig in der Church of Techno zu Leipzig – die Riotvan Raver haben wieder ein hedonistisches Schwitzfest des Wahnsinns geplant und ich will SOFORT einen Direktflug in die Zone buchen!! (Dann muss ich halt hier Digitalism gucken gehen am Sonntag…)

Für alle, die sich eh schon Leipzig befinden oder die Anreise aus der Hauptstadt nicht scheuen, los jetzt!


Wir sind die Medien.

Nach dem lang erwarteten und heißersehnten Missy Magazine, dessen bloße Existenz jedes (Mädchen-, Frauen-, Jungen- und Männer-) Herz zum Glühen bringt (JA! JA! JA! ENDLICH!) und das die zweite Ausgabe erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann ich meinen Papierfetisch nun an einem neuen Printmagazin austoben:

OPAK heißt das Baby von Lieblingshornbrillenträger Olli Koch – ist seit dem 27. März zu haben (Bahnhofsbuchhandlungen oder bestellen) und hat sich den Satz „Wir müssen reden“ zum Untertitel gemacht. Das brennende Bedürfnis, sich mit dem auseinanderzusetzen, was einen jeden Tag umgibt – Kultur, Politik, Leben – es genauer zu untersuchen, zu analysieren, zu diskutieren und auf Papier festzuhalten, die Gedanken zu ordnen und zu verewigen – dieses Motiv scheint die Macher (und, nicht nur aus pc-ness, sondern auch um den hohen Frauenanteil in der Redaktion zu betonen) und Macherinnen von OPAK anzutreiben, sich dem lustvoll masochistischem Prozess der Printmagazinproduktion hinzugeben.

Thematisch wird alles abgedeckt, was als relevant angesehen wird: Von Musik über politische Stimmungsanalyse, Zukunftsperspektiven, alltägliche Beobachtungen, Kunst und natürlich das Internet. Gelesen habe ich noch nichts, werde aber gleich meinen Auslandskorrespondenten anweisen, ein Heft zu erwerben und mir Bericht zu erstatten, bis meine Bestellung hier auf der Insel eintrifft.

Und in eigener Sache: Es ist eine Freude, zu sehen, dass es wirklich möglich ist, einen Schritt weiter zu gehen, von handkopiert, geklebt und gesprüht hin zu einer Redaktion und professionellem Endprodukt. Ohne Berufsjournalisten, die alles verarbeiten, was ihnen vorgelegt wird, ohne auf Lesbarkeit und Vermarktbarkeit zu achten, ohne redaktionelle Beiträge, die von den Anzeigen nicht zu unterscheiden sind (et vice versa), ohne endlose Modestrecken und Plattenrezensionen im Tausch gegen Werbung. Einfach machen, weil es wichtig und sinnvoll erscheint. Genau das ist es, was hier hoffentlich auch mal passieren wird, vielleicht, irgendwann. Wir arbeiten dran.

Black Cab Sessions & Stricken City

Another video I found, this time from a previously unknown band (to me, at least… I‘m sure you‘ve already got their whole discography in your record box…), this time in a black cab.

Meh. Can‘t embed it, but here’s the link to Stricken City! There’s tons of videos, including Ryan Adams, Brian Wilson and more people they‘ve dragged into a taxi…

Like the song, but the taxi thing makes me wonder: What’s next?

  • Walking down the street while playing music – Check! (See below)
  • Playing in a taxi? – Check!
  • Bedrooms and living rooms – Check!
  • Car parks, old office buildings? – Check! (hello Berlin..)
  • Deserted swimming pools, supermarkets and post offices – Check! (hello Leipzig…)
  • Public toilet?
  • Old people’s home?
  • Nursery?
  • Phone box?

What’s wrong with clubs and bars? Are you trying to make your music more interesting by playing it in an exotic place?

More ideas are welcome.

Oooh check out the one with Kurt Wagner of Lambchop, absolutely amazing: Kurt Wagner playing Boby Dylan at the Black Cab Sessions

Radiohead bei den Grammys / Final Fantasy auf der Straße

Falls noch nicht gesehen: Radiohead spielen „15 Step“ bei den Grammys, mit Marching Band! SO TOP!

Noch ein Video, gefunden bei Katinka: Final Fantasy und „un concert a emporter“: http://ktinka.de/?p=695

HIP HIP – MISSY IST DA!

Wenn ich Großbuchstaben benutze, bin ich entweder freudig erregt oder schlichtweg voll. Heute: Happy happy happy! Weil:

Das Missy Magazine ist endlich da!

Was die Mädels vom Mädchenblog, der Mädchenmannschaft und zahlreichen anderen feministischen deutschsprachigen Blogs schon seit einer Weile praktizieren, nämlich frischen, aufgeweckten und popkulturell orientierten Journalismus von Frauen / Mädchen für alle Interessierten, hat jetzt auch die „Queen of Media“ – PAPIER! – erreicht und kann nun auch bei euch für haptische Fingerspitzenorgasmen sorgen.

Sprich: Missy Magazine gibt es ab heute zu kaufen und wenn ihr selbst schon eine habt, könnt ihr hier gern was dazu sagen!

Die britische Post schläft leider ein wenig, daher kann ich wohl erst in den nächsten Tagen berichten.

Ich hoffe auch jeden Fall, dass das Heft so gut ist wie es sein sollte und dem ungnädigen Zeitschriftenmarkt standhält.