Beiträge von blackjackundnutten

All together now: Fujiya – Miyagi, Fujiya, Miyagi…

I‘m sure you know those gigs that you put in your calendar, thinking „might go… sounds good… everyone’s talking about them…“ while knowing that you probably won‘t go anyway. Searching the gig listings for Manchester a while ago I came across Fujiya&Miyagi, and, mumbling an indifferent „why not“ put it in my calendar, in green, for gigs. Didn‘t think I‘d ever get my arse off the sofa for that. I like their music, it’s great for… well, anything… but it never left me standing absolutely excited and delighted.

And now, guess what: I‘ve just come back from one of the best gigs in 2009 so far – Fujiya&Miyagi. That’s what live gigs were invented for – giving good music the right amount of edges, roughness and alcohol to make it sound amazing, given you‘ve got a drummer who seems to genuinely enjoy bashing the hell out of his drums.

They‘re touring all across Europe in the next few weeks, so make sure you put on your dancing shoes when they play anywhere near you (well, that means, you put on the shoes and then go to the gig, not just dance in your bedroom).

PLUS: We got singer David to do a 5 questions interview with us, which will be printed in the next issue of b&n. Hint: We‘re talking about Beyoncé and Singapore. Yeah, right.

Liebes Missy Magazine (Oder: Eine Kindheit mit dem „Lustigen Taschenbuch“)

Liebes Missy Magazine,
als ich eben die Leiter zu meinem Bücherregal (d.h. Plastikbox auf dem Sims neben dem Hochbett) hochkletterte, um die endlich fertig gelesene Missy #2 in einer dem Frühjahrsputz nur entfernt ähnelnden Aktion endlich vom Boden vor dem Bett zu entfernen und einem würdigeren Standort zuzuweisen, griff ich unbewusst nach der Missy #1, um die beiden feinsäuberlich nebeneinander anzuordnen, eins neben zwei, mit dem Rücken zu mir.

Und als ich da so auf der Leiter stand, 87 cm Luft unter mir, und mich mit dem ebenfalls auf dem Absatz befindlichen Chanel Parfüm einsprühte, dachte ich, wie schön es doch wäre, wenn alle Heftrücken zusammen am Schluss ein Bild ergäben. Vielleicht Portraits von wichtigen Frauen der Zeitgeschichte? Eine Stadtpanorama? Dagobert Duck?

Macht mal, bitte!

DON‘T BELIEVE THE HYPE – Es ist noch nicht zu spät!

Weil ich den b&n-space nie check, hab ich dieses Jahr das Don‘t believe the hype Festival völlig vergessen. Wie immer rumst und dengelt es am Gründonnerstag ganz unheilig in der Church of Techno zu Leipzig – die Riotvan Raver haben wieder ein hedonistisches Schwitzfest des Wahnsinns geplant und ich will SOFORT einen Direktflug in die Zone buchen!! (Dann muss ich halt hier Digitalism gucken gehen am Sonntag…)

Für alle, die sich eh schon Leipzig befinden oder die Anreise aus der Hauptstadt nicht scheuen, los jetzt!


Wir sind die Medien.

Nach dem lang erwarteten und heißersehnten Missy Magazine, dessen bloße Existenz jedes (Mädchen-, Frauen-, Jungen- und Männer-) Herz zum Glühen bringt (JA! JA! JA! ENDLICH!) und das die zweite Ausgabe erfolgreich hinter sich gebracht hat, kann ich meinen Papierfetisch nun an einem neuen Printmagazin austoben:

OPAK heißt das Baby von Lieblingshornbrillenträger Olli Koch – ist seit dem 27. März zu haben (Bahnhofsbuchhandlungen oder bestellen) und hat sich den Satz „Wir müssen reden“ zum Untertitel gemacht. Das brennende Bedürfnis, sich mit dem auseinanderzusetzen, was einen jeden Tag umgibt – Kultur, Politik, Leben – es genauer zu untersuchen, zu analysieren, zu diskutieren und auf Papier festzuhalten, die Gedanken zu ordnen und zu verewigen – dieses Motiv scheint die Macher (und, nicht nur aus pc-ness, sondern auch um den hohen Frauenanteil in der Redaktion zu betonen) und Macherinnen von OPAK anzutreiben, sich dem lustvoll masochistischem Prozess der Printmagazinproduktion hinzugeben.

Thematisch wird alles abgedeckt, was als relevant angesehen wird: Von Musik über politische Stimmungsanalyse, Zukunftsperspektiven, alltägliche Beobachtungen, Kunst und natürlich das Internet. Gelesen habe ich noch nichts, werde aber gleich meinen Auslandskorrespondenten anweisen, ein Heft zu erwerben und mir Bericht zu erstatten, bis meine Bestellung hier auf der Insel eintrifft.

Und in eigener Sache: Es ist eine Freude, zu sehen, dass es wirklich möglich ist, einen Schritt weiter zu gehen, von handkopiert, geklebt und gesprüht hin zu einer Redaktion und professionellem Endprodukt. Ohne Berufsjournalisten, die alles verarbeiten, was ihnen vorgelegt wird, ohne auf Lesbarkeit und Vermarktbarkeit zu achten, ohne redaktionelle Beiträge, die von den Anzeigen nicht zu unterscheiden sind (et vice versa), ohne endlose Modestrecken und Plattenrezensionen im Tausch gegen Werbung. Einfach machen, weil es wichtig und sinnvoll erscheint. Genau das ist es, was hier hoffentlich auch mal passieren wird, vielleicht, irgendwann. Wir arbeiten dran.

Black Cab Sessions & Stricken City

Another video I found, this time from a previously unknown band (to me, at least… I‘m sure you‘ve already got their whole discography in your record box…), this time in a black cab.

Meh. Can‘t embed it, but here’s the link to Stricken City! There’s tons of videos, including Ryan Adams, Brian Wilson and more people they‘ve dragged into a taxi…

Like the song, but the taxi thing makes me wonder: What’s next?

  • Walking down the street while playing music – Check! (See below)
  • Playing in a taxi? – Check!
  • Bedrooms and living rooms – Check!
  • Car parks, old office buildings? – Check! (hello Berlin..)
  • Deserted swimming pools, supermarkets and post offices – Check! (hello Leipzig…)
  • Public toilet?
  • Old people’s home?
  • Nursery?
  • Phone box?

What’s wrong with clubs and bars? Are you trying to make your music more interesting by playing it in an exotic place?

More ideas are welcome.

Oooh check out the one with Kurt Wagner of Lambchop, absolutely amazing: Kurt Wagner playing Boby Dylan at the Black Cab Sessions