Archiv für Oktober 2008

Neues Heft? Neues Heft!! b&n braucht Texte!

Hat ja auch nur ein Jahr gedauert: b&n will ein neues Heft machen. In den nächsten Monaten, wenn alles gut geht – sprich: Vor Weihnachten. Sprich: Jetzt!

Wir brauchen Texte, Interviews, Reviews (Musik, Film, Buch etc.), Zeichnungen, Tipps&Tricks, Kochrezepte, you name it. Wenn ihr eine tolle Idee habt und was kleines zu b&n Nummer 4 beisteuern wollt (oder eine Anzeige platzieren, was natürlich auch nicht schlecht ist…) – her damit! Every little helps.

Einfach mit mir per Mail Kontakt aufnehmen (Mail an Sam hier) und Vorschläge schicken!

Hip hip!!

Neue Kategorie: Ekelzeugs auf Facebook. Oder: Warum Vergewaltigungen lustig sind.

Gefunden hier über hier: Meinungsfreiheit hin oder her, aber Sprüche wie die in der „Pieces of Flair“ Application zum Thema „Rape“ gefundenen sind einfach inakzeptabel. Geboten wird unter anderem das:

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Auf das Argument „Das sind nur unreife Jungs, die es nicht ernst meinen, ist doch nur Spaß“ kann ich nur antworten: Stellt euch vor, eure Freundin / Schwester / Mutter / … (gilt natürlich auch für Jungen/Männer) wird auf dem Heimweg vergewaltigt, der Täter wird nicht gefunden, nicht bestraft, eure Freundin / Verwandte leidet wahrscheinlich den Rest ihres Lebens unter diesem traumatischen Erlebnis. War das nur lustiger „Surprise Sex“ oder ein Verbrechen, das nicht ohne Grund unter Strafe steht? Sollte man über so etwas Witze machen, es auf die leichte Schulter nehmen, dulden oder verharmlosen?

Unten auf der Facebook-Seite gibt es einen Button, über den man bedenkliche Inhalte melden kann. Eine kurze Nachricht an Facebook wäre angebracht, vor allem, da die Seite im Moment schon mit einer Vergewaltigung in Zusammenhang gebracht wird (Siehe hier: Das Opfer kann gar nicht traumatisiert gewesen sein, weil sie auf einem Foto auf Facebook lächelt.)

Schuhu-uhu-shushu

Kritik aus der Tram, gekritzelt auf BVG-Fahrkarten und mit Bier bespritzt, dann gut zusammengeknäult und heut wieder ausgekramt: (oder auch Women as Lovers, vor dem Konzert):
Über den Wellen, mal leis, mal laut, stürmisch und irr und ruhig und heimtückisch beschwörend umzüngelt von Seeschlangen besungen von den traurigen Stimmen der anderen Verdorbenen, umschlungen, in die Düsternis gezogen, wo es kreischt und schrillt, und lieblich schallt; von Luftblasen umschmeichelt wieder empor getragen vom Schwall der Trompeten des Chores und erneut in die lustvolle Qual gestürzt. Es wird schön werden.

Kritik am Schreibtisch, später: (oder auch Xiu Xiu, live, gestern): Jetzt, wo ich weiß, wie sie aussehen, wie sie sich strecken und winden und im Krampf wild zuckend sich in die Instrumente hineinbohren, rasend schnell und quälend langsam, und ruhig, ruhig, ganz ruhig, bin ich sprachlos. Schön wars, Eule.

HIP HIP – MISSY IST DA!

Wenn ich Großbuchstaben benutze, bin ich entweder freudig erregt oder schlichtweg voll. Heute: Happy happy happy! Weil:

Das Missy Magazine ist endlich da!

Was die Mädels vom Mädchenblog, der Mädchenmannschaft und zahlreichen anderen feministischen deutschsprachigen Blogs schon seit einer Weile praktizieren, nämlich frischen, aufgeweckten und popkulturell orientierten Journalismus von Frauen / Mädchen für alle Interessierten, hat jetzt auch die „Queen of Media“ – PAPIER! – erreicht und kann nun auch bei euch für haptische Fingerspitzenorgasmen sorgen.

Sprich: Missy Magazine gibt es ab heute zu kaufen und wenn ihr selbst schon eine habt, könnt ihr hier gern was dazu sagen!

Die britische Post schläft leider ein wenig, daher kann ich wohl erst in den nächsten Tagen berichten.

Ich hoffe auch jeden Fall, dass das Heft so gut ist wie es sein sollte und dem ungnädigen Zeitschriftenmarkt standhält.

Aufgehört! Lieblingsplatte!

Wir schauten Filme über Punk und die Beatles und wir tranken Bier aus Flaschen und wir hörten Musik und wir tanzten in dem Zimmer. Später, als Mitnehmsel, bekam ich diese CD, mit viel ungeordneter Musik, ich nahm sie mit, als Lesezeichen, in der Tram, meine Tram fuhr gegen den Bus. Später, Tage später, I was flipping through old books, fand ich sie wieder, legte sie ein, und began zu tanzen…in my skirt made from an old tablecloth…

Paul Baribeau ist so ein kleines ungeschliffenes Juwel von dem immer alle reden, aber selten trifft es wirklich zu. Diesmal schon. Zwar gibt es überall brokenhearted boys like him, everywhere you look, aber Paul ist so schön ungeschliffen, das es schon fast weh tut, als wäre es der eigene boyfriend, der einem songs vorspielt, zuhause auf dem Bett mit der Gitarre, die Stimme bricht, und die Tragik auch, und alles wird anders, sunny shiny happy hoppy traurigness. Zum adoptieren und liebhaben. Sorry my love, that I keep haunting you sorry but it’s all I can do

Reinhören: http://www.myspace.com/paulbaribeau