Archiv für September 2008

Und so war es!!! (oder: Sam macht interviewen mit Hot Club de paris und macht sich dann platt)

Ich so: What’s your name?
Er so: Paul!
Ich so: Do you think that the crowd in Germany is more enthusiastic than the crowd in the UK?
Er so: Yeah.
Ich so: What’s your favourite band…as a band?
Er so: [ Kann mich nicht erinnern.]
Ich so: Have you ever been to Chester Zoo? Did you like it?
Er so: Actually, I‘m from a town near Chester.
Ich so: Oh, so you‘re not proper scouse!
Er so: Nah, I‘m from a town near Chester. And yeah, I‘ve been to the zoo and it was great.
Ich so: Sweeet!
Dann: Tausend Liter mehr Cider.

Unqualifiziert. Aber wer Hot Club de Paris halbwegs ok findet, sollte sie live sehen. Und davor 2-4-1 Cocktails trinken. Und sie interviewen. Ja bitte, ja danke.

So wäre es gewesen…

Ein Konzertbericht von einem Konzert, bei dem ich nie war, in einem Club, in dem ich nie war, mit Menschen, die nie da waren.

Heute Abend spielen Casiotone for the Painfully Alone im West Germany in Berlin ihr einziges Deutschlandkonzert. Ich will da sein, kann aber nicht.

You say that it’s no big deal but it’s the shake in your voice that gives away how you feel…tonight is a disaster.

Aber man kann ja mal so tun als ob. Die Alben hören und sich painfully alone fühlen, und dann das hier schreiben. So, als wär man da, schmeckt das Bier im Mund, die bunten Lichter und die Musik. Tanzt und singt im Kopf mit und ist überwältigt vor Miterlebensfreude und ein wenig Traurigkeit wegen der melancholischen Texte. Und hey, da das hier eh nicht real ist, fügen wir doch noch einfach ein paar Sachen hinzu: Man riecht den Rauch der Zigaretten und kuschelt sich ab und zu in die Arme des Geliebten. Und sie spielen die Lieder, die du magst, und du kannst dir deine eigene Songlist aussuchen, denn in deinem Gedankenkino kannst du dir ja wohl aussuchen, was du hören willst. Und kannst sie Zugaben ohne Ende geben lassen. Und nette Geschichten zwischendrin erzählen lassen, die dich zum Lachen bringen, und es möglich machen, noch schnell ein Bier zur Bierentleerungsstation zu bringen und eins von der Bierabholstation zu holen. Und dann wieder zu tanzen und zu riechen und zu fühlen und zu hören und zu schmecken. Und dann kannst du dich ins Bett legen, denn es war ja nur ein Kopfkino und du musst nicht erst durch den kalten Regen nach Hause laufen.

They played the records we all know, they played them faster they played them slow with crazy lights and the music loud, but it wasn’t the same somehow.

Mach mir ein Mixtape, Babe!

Oioioi!!!

Das ist schön: Einen Laden zum Mixtape-tauschen im alten Stil, i.e. mit richtigen Kassetten.
Und auch noch in unserer Stadt der Herzen, Leipzig. Mir wird warm. Vor allem die Ohren glühen vor Vorfreude!
Nebenbei noch besser, aber auch gut, weil Bier ist zu haben, und auch was für Kaffeetanten und alle die, die das monatliche Zeitungen/Zeitschriften- Budget versoffen haben aber trotzdem gerne prokrastinieren wollen.

So. jetzt schön mixen, dann ab in „Die Kassette“.

http://www.diekassetteleipzig.de/

P.s.: Ich bin leider erst wieder ab Oktober in Leipzig, werde das Ganze dann aber auf jeden Fall mal ausprobieren und euch berichten. Solange kann ich mir schon mal für ein Blackjack&Nutten-Mixtape Gedanken machen, denn so etwas braucht ja auch seine Zeit und ein gut abgestimmtes Herzblut-Bier Gemisch.

Weil wir ihn alle so lieben…

Leipzigs Popikone, Late-Show-Master, Clubinventar, beredter DJ (Zitat Ilse-Chef Jörn „Halt’s Maul und spiel Musik!“) und Fleisch gewordener S-Fehler Ralf „Donis“ Donis mit einem leicht verstörenden Cover des Hits „Zauberstab“. Spitzending das. Featuring Cameos von Rik Order und LaFee. Was wollt ihr mehr!?

(PS: Wenn sich der Umzugs-, Pleitegeh- und Arbeitswahn bei den b&n-Kindern mal gelegt hat, gibt’s hier auch wieder mehr Action!)