Archiv für Juni 2008

neulich nachts im englischen fernsehen…

dass die nachrichtensendung nachts häufig mit dolmetschern in gebärdensprache gesendet werden sind wir ja gewohnt. aber auf „the hits“ (musiksender…der sogar noch musikvideos sendet, kaum zu glauben) tanzende menschen in der rechten unteren ecke zu sehen, die die songtexte in gebärdensprache übersetzen, überrascht mich dann doch sehr. interessante jobwahl auf jeden fall.
warum geht man davon aus, dass hörgeschädigte nur morgens um halb 5 fernsehen?

Kurz mal aufgehört! Lieblingsband!

Adrian Orange and Her Band sowie das Teenie-Projekt des aus Portland stammenden Adrian Orange, Thanksgiving, ist ein Spa-Wohlfül-Wochenende für die Ohren, nur in besser (denn ich stelle mir solche Wochenenden eigentlich ziehmlich langweilig vor) (aber Adrian Orange ist eben das absolute Gegenteil von langweilig).
Bei den Liedanfängen beginnt der Po zu wackeln, und dann fliegen die Beine in die Luft und die Stimmung wird schlagartig besser (bzw ich grinse wie ein Honigkuchenpferd durch das ganze Zugabteil) (was einem seltsame Blicke einbringt, man ist es nicht gewohnt, wenn in diesem Land jemand ohne Grund glücklich ist). Jedenfalls ist diese Musik mal was ganz anderes, nicht so Zeug von dem Strokesklaxons-Plagiatgesindel, man muss sagen, es ist bezaubernd.
Adrian Oranges flehende Stimme, die aber doch nicht depri ist, wunderbare Texte und eine Lieblingssongdichte von 5/10 auf dem gleichnamigen Album, hier ganz herrausragend: Interdependance Dance und Window (Mirror) Shadow, machen Adrian Orange and her Band zu meiner Sommerlieblingsband.