nachlese zur 2nd rec „zahl soviel du willst“ aktion. oder: free as in beer.

kurze erinnerung: 2nd rec haben ende letzten jahres eine „bestell dir das album und zahl hinterher was du willst“-aktion gestartet, zwar von radiohead abgeguckt aber dafür mit echten tonträgern (ganz professionell jetzt: b&n berichtete.)

seit einigen wochen stehen jetzt die ergebnisse der aktion auf dem label-blog. ich habe die rundmail ja leider nicht bekommen (komisch, vielleicht im spamfilter untergegangen), aber rene hat mich heute darauf hingewiesen und deshalb hier eine kurze zusammenfassung:

481 CDs were sent out (4 packages came back because they were undeliverable)
127 people paid, which means:
26.62 % chose to pay

The average price paid of those 127 people was:
8.87 Euro for full-length albums
7.95 Euro for the five track EP from Amanda Rogers

8.87 pro CD klingt ja eigentlich schon nach nem fairen preis – einziges problem: es haben insgesamt nur so wenig leute (ca. 1/4) gezahlt, dass die gesamteinnahmen sich auf 74 cent minimierten. leute, ich bitte euch! 74 cent? für cds, die ihr dann mit eurem 1500-euro-notebook auf euren 250-euro-mp3player ladet?

(und ja, wir haben auch bestellt und gezahlt: 2 leute, 2 cds, zusammen 17 euro, macht sogar noch 37 cent weniger als der durchschnittszahler. böse nuttenredaktion.)

schade. mein glaube in die menschheit ist zwar schon seit anbeginn der zeiten nonexistent, aber mit ein wenig mehr hätte ich dann doch noch gerechnet.

und wer den link übersehen hat, hier gehts nochmal zur zusammenfassung auf dem 2nd rec blog.