Archiv für Januar 2008

allemann drauf jetzt!

da erwartet jemand von mir wirklich und ernsthaft qualitativ hochwertige, ordentlich durchdachte kritik… ACK ACK ACK!

das kommt also, wenn man das kleingedruckte in den knebelverträgen nicht liest.

also doch die typen vom dachboden!

ihr wart ja eh alle da, ausser xxx (name der redaktion bekannt), deshalb hier ganz persönlich, nur für dich lieber mischa, ein rückblick auf den sinnbus-abend im ut:

ampl:tude – kirmestechno ahoi!
durch zufall auch vor ner weile mal auf einer dachbodenparty gesehen (war das toll, betrunken und mit todesmutiger todesangst aufs dach geklettert!) und damals schon sehr begeistert. vier typen, die mal wie kraftwerk vor ihr synthiegedingse zementiert mit dem kopf nicken, mal wie ein sack flöhe durch die gegend wuseln, kuscheltiere auf ecstasy, scooter-cover und der typ, der sein abendessen einfach mal auf der bühne abhält. spass an der freude an der musik, danke!

seidenmatt – mehr als die summe der einzelnen teile.
zum dritten mal und immer noch oder schon wieder wunderbar. das tolle an seidenmatt ist ja, dass man nicht auf bestimmte tracks warten muss, weil jeder song für sich aus milliarden kleiner splitter besteht, die sich im ohr immer wieder neu zusammensetzen, das herz durcheinanderwirbeln und die kehle zuschnüren. wunderbares konzert mit eraserhead im hintergrund, band gut gelaunt, sound lauter als je zuvor aber für ut-verhältnisse schon wieder sehr gut. in meinem kopf schreibt sich eine liebeserklärung an diese band wie von selbst, they never let me down.

bodi bill – ich weiss nicht, was ihr habt.
da bin ich mal voreingenommen und entgegen meiner ständigen abkultung leider etwas sehr zurückhaltend, aber ich versteh nicht, warum alle so auf bodi bill abgehen. überzeugt mich nicht, weder auf platte, noch live. theres no place like home, deshalb habe ich die veranstaltung vorzeitig verlassen. und MANN der HUT geht GAR NICHT. küsschen trotzdem für die matching jumpers.

so. ich hoffe ihr häschen geht heute (morgen) fleissig abstimmen und ich wünsch euch viel glück, dass das seidenmattsche ohrenfiepsen bald wieder nachlässt, falls ihr auf gehörschutz verzichtet habt.

achja, png, sinnbus, habt ihr super gemacht! danke!

Sonntagstipp! Blind Terry!

Die Aufregung ist groß, FRWRD stapelt schon die Matrazen, befüllt den WG Kühlschrank bis zum Bersten und die Band hat Deutschland bereits erreicht. Heute wird Hannover bespielt und Sonntag ist dann der große Tag in Leipzig. Das zweite Deutschlandkonzert von Blind Terry aus Schweden steht an, und zwar im Café Panam. Wer Popmusik* (aus Schweden) mag, sollte anwesend sein, wer sie nicht mag sollte vielleicht trotzdem kommen um sich überzeugen zu lassen oder ihr gar zu verfallen. Für die Plukkerbeatliebhaber ist übrigens auch etwas geboten, denn supportet werden Blind Terry von Leander aus Berlin. 21 Uhr gehts los. Kostenpunkt NUR 5€ (vermutlich). Kommt zahlreich, aber BITTE! BITTE! seid höflich und verquatscht nicht lautstark das ganze Konzert! Für die Geschichten über die neusten Eroberungen, den Trennungsschmerz oder eure neuentdeckten Lieblingsbands ist davor und danach noch genug Zeit!

Hier der offizielle Flyer und die weiteren Deutschland und Luxembourg Termine:
Flyer

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* als Referenzen nenne ich mal Camera Obscura, The Concretes, Belle & Sebastian, Prefab Sprout, Ace of Base, …

nochmal werbung…

für das hier:
flyer

und weil man sich darunter vielleicht noch nicht viel vorstellen kann, gibt es auch noch den pressetext:

Podiumsdiskussion
Don‘t Believe The Hype – Schein und Sein der Creative Class

Die Creative Class ist derzeit in aller Munde. Sie beschreibt die
wachsende Gruppe von meist freischaffend arbeitenden Menschen, deren
größtes Kapital ihre eigene Kreativität ist. Politiker/innen,
Wirtschaftsfachleute und sogar Stadtplaner/innen stehen staunend vor
dem Phänomen und diskutieren, wie man es sich zu Nutze machen kann.
In einem sich wandelnden Arbeitsmarkt will manch einer hierin gar die
Zukunft der Arbeit entdeckt haben. Wir wollen wissen, wer diese
Kreativen eigentlich sind, welches Selbstverständnis sie haben, wie
sich ihre Arbeitsformen von anderen unterscheiden und was die
Bedingungen ihrer Lebens- und Arbeitsweise sind. Realisieren sie den
alten Traum vom selbstbestimmten Arbeiten in frei gewählten
Kollektivstrukturen oder sind sie die unfreiwilligen Vorreiter
neoliberaler Subjekt- und Arbeitsvorstellungen, die sich allmählich
zur Norm für alle etablieren?

ich für meinen teil hoffe ja auf unproduktive schlammschlachten und wüste beschimpfungen. ehrlich. „ich bin viel kreativer als wie du!!!“ vielleicht erzählt mir ja auch jemand, wie ich mit meinem wahnsinnig kreativen gehirn geld machen kann. wäre auch super. organspende?

sinnbus-label-fete im ut

weil dieses label irgendwie immer alles so toll macht:

persona non grata » Immer alles richtig machen Sinnbus und Persona non Grata feiern